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New articles on one type of gene disorder and sarcoidosis.

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Dear Friends,

I also have two new articles about sarcoidosis.

They are not easy to read ( it's very medical... ) but may be you can

ask your doctor for more information.

First the text in English, and after that an article in German, may be

someone can translate it for you when you don't speak German.

I live in the Netherlands near the border with Germany so that's why I

found this article, I look frequently on PubMed and Medline, in

English and German medical articles but these articles are special.

Finally they found the beginning of the answer what sarcoidosis is, a

mutation of the 6th chromosome. May be they can find a better

treatment now they know the gene disorder in the chromosome.

Article Nature Genetics 37, 357 - 364 (2005)

Published online: 27 February 2005; | doi:10.1038/ng1519

Sarcoidosis is associated with a truncating splice site mutation in BTNL2

Ruta Valentonyte1, 11, Jochen Hampe1, 2, 11, Klaus Huse3, Philip

Rosenstiel1, Albrecht4, Annette Stenzel1, 2, n Nagy5,

Karoline I Gaede6, 7, Andre e2, Haesler1, s Koch2,

Lengauer4, Dirk Seegert8, Norbert Reiling6, Stefan Ehlers6,

Eberhard Schwinger9, Matthias Platzer3, Krawczak10, Joachim

Müller-Quernheim7, Manfred Schürmann9 & Stefan Schreiber1, 2

1 Institute for Clinical Molecular Biology,

Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum

Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schittenhelmstr. 12, 24105 Kiel, Germany.

2 Kiel Center of the German National Genotyping Platform,

Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum

Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schittenhelmstr. 12, 24105 Kiel, Germany.

3 Institute for Molecular Biotechnology, Beutenbergstra e 11, 07745

Jena, Germany.

4 Max-Planck-Institute for Informatics, Stuhlsatzenhausweg 85, 66123

Saarbrücken, Germany.

5 Institute of Forensic Medicine, Charite University Hospital,

Hannoversche Stra e 6, 10115 Berlin, Germany.

6 Research Center Borstel, Parkallee 1-40, 23845 Borstel, Germany.

7 Department of Pneumology, University of Freiburg, Killian-Str.5,

79106 Freiburg, Germany.

8 Conaris Research Institute AG, Schauenburgerstr. 116, 24118 Kiel,

Germany.

9 Institute of Human Genetics, University of Lübeck; Ratzeburger

Allee 160, 23538 Lübeck, Germany.

10 Institute of Medical Statistics and Informatics,

Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum

Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 24105 Kiel, Germany.

11 These authors contributed equally to this work.

Correspondence should be addressed to Jochen Hampe j.hampe@...

Sarcoidosis is a polygenic immune disorder with predominant

manifestation in the lung. Genome-wide linkage analysis previously

indicated that the extended major histocompatibility locus on

chromosome 6p was linked to susceptibility to sarcoidosis. Here, we

carried out a systematic three-stage SNP scan of 16.4 Mb on chromosome

6p21 in as many as 947 independent cases of familial and sporadic

sarcoidosis and found that a 15-kb segment of the gene

butyrophilin-like 2 (BTNL2) was associated with the disease. The

primary disease-associated variant (rs2076530; P TDT = 3 10-6, P

case-control = 1.1 10-8; replication P TDT = 0.0018, P case-control =

1.8 10-6) represents a risk factor that is independent of variation

in HLA-DRB1. BTNL2 is a member of the immunoglobulin superfamily and

has been implicated as a costimulatory molecule involved in T-cell

activation on the basis of its homology to B7-1. The G A transition

constituting rs2076530 leads to the use of a cryptic splice site

located 4 bp upstream of the affected wild-type donor site.

Transcripts of the risk-associated allele have a premature stop in the

spliced mRNA. The resulting protein lacks the C-terminal IgC domain

and transmembrane helix, thereby disrupting the membrane localization

of the protein, as shown in experiments using green fluorescent

protein and V5 fusion proteins.

The German text :

Erstes Krankheitsgen für Sarkoidose entdeckt

Veröffentlicht am: 02.03.2005

Veröffentlicht von:

Dipl. Met. Birgit Bott

Projektträger im DLR

Ein Team von Wissenschaftlern des vom Bundesministerium für

Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Nationalen

Genomforschungsnetzes (NGFN) hat das erste Krankheitsgen für die

Sarkoidose entdeckt. Ein einziger veränderter Gen-Buchstabe im

Erbgut erhöht das Risiko für diese entzündliche Krankheit um 60

Prozent.

" Nach vier Jahren harter Arbeit ist es uns gelungen, einen der

wesentlichen Veranlagungsfaktoren für die Entstehung der Sarkoidose

zu finden " , freut sich Professor Stefan Schreiber vom Kieler Campus

des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH).

Schätzungen zufolge sind in Deutschland mindestens 30.000 Menschen

an Sarkoidose erkrankt. Experten rechnen jedoch mit einer hohen

Dunkelziffer, da die unspezifischen Beschwerden eine Diagnose

erschweren. Die Entzündungs-Krankheit führt zur Ansammlung von

Zellen des Immunsystems. Dadurch bilden sich kleine Knötchen, so

genannte Granulome. Dort wo sie entstehen, stören sie die Funktion der

jeweiligen Organe. Neben allgemeinen Entzündungserscheinungen

(Husten, Fieber, Müdigkeit) können deshalb auch Gelenkschmerzen,

Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, Seh- und Hörstörungen

sowie Einschränkungen der Nieren- und Leberfunktion auftreten.

Bei der Suche nach den genetischen Ursachen der Sarkoidose feierten

die Forscher bereits 2001 ihren ersten großen Erfolg. " Damals lagen

uns konkrete Hinweise vor, dass die genetische Veränderung auf einem

Abschnitt des Chromosoms 6 liegen muss " , erklärt Dr. Manfred

Schürmann von der Universität Lübeck.

Sarkoidose entdeckt weiterverfolgt und jetzt das erste

Sarkoidose-Krankheitsgen entdeckt.

Es trägt eine veränderte Bauanleitung für das Eiweiß BTNL2, das in

Zellen des Immunsystems vorkommt " , ergänzt Dr. Jochen Hampe, ein

Wissenschaftler im Team von Prof. Stefan Schreiber. BTNL2

beeinflusst eine Entzündungsreaktion, die bestimmte weiße

Blutkörperchen aktiviert. Durch den Austausch eines einzigen Gen-

Buchstabens fehlt BTNL2 eine Region, mit der es normalerweise in der

Zellhülle verankert ist. Ohne diese Verankerung kann das Eiweiß seine

Funktion nicht mehr erfüllen und das Abwehrsystem des Körpers gerät

aus dem Gleichgewicht. Ist eine der beiden BTNL2-Kopien verändert,

steigt das Krankheitsrisiko um 60 Prozent an. Wenn beide Genkopien

betroffen sind, verdreifacht sich die Wahrscheinlichkeit an Sarkoidose

zu erkranken sogar. Für seine Arbeiten zur Aufklärung der Sarkoidose-

Ursachen erhielt Hampe 2004 den Theodor-Frerichs-Preis der

Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin.

" Bei dem Sarkoidose-Projekt hat die Kieler Genotypisierungsplattform

am neu gegründeten Institut für klinische Molekularbiologie mit dem

Lübecker Institut für Humangenetik am UKSH, dem

Forschungszentrums Borstel, dem Institut für Molekulare

Biotechnologie in Jena und der Abteilung Pneumologie der

Medizinischen Universitätsklinik Freiburg eng zusammengearbeitet " ,

erzählt Schreiber. " Dieser vom Nationalen Genomforschungsnetz

eingeschlagene Weg, Mediziner und Genomforscher

zusammenzuführen, ist hoch effizient. Nur durch die enge Verbindung

von modernster Molekularbiologie und Patientenversorgung stehen die

Informationen zur Verfügung, die die Medizin braucht, um Krankheiten

in Zukunft erfolgreich therapieren zu können. " Als Sprecher des

NGFN- Projektkomitees ist er sehr zufrieden, dass hier eine deutsche

Gruppierung die internationale Konkurrenz überholt hat. " Die

Entdeckung des BTNL2-Gens ist ein Durchbruch für die klinische

Forschung zur Sarkoidose " , meint auch Prof. Müller-Quernheim,

Lungenspezialist der Universitätsklinik Freiburg " Unser Fernziel, den

Verlauf und den Therapieerfolg der Krankheit vorherzusagen, ist

dadurch näher gerückt. " Bis zur Entwicklung neuer Behandlungsformen

werden aber noch einige Jahre vergehen. Allerdings hoffen die

Wissenschaftler, die Sarkoidose mithilfe der neuen

Forschungsergebnisse schon bald besser erkennen zu können.

Die Forschungsergebnisse zur Entdeckung von BTNL2 als

Krankheitsgen für Sarkoidose erscheinen in der Fachzeitschrift " Nature

Genetics " (advance online Publikation am 27.02.2005 unter http://www.

nature.com/naturegenetics/).

Weitere Informationen:

Projektmanagement NGFN

http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=102849

(2 von 3)04.03.2005 06:45:24

idw - Erstes Krankheitsgen für Sarkoidose entdeckt

Projektträger im DLR

Heinrich-Konen-Straße 1

53227 Bonn

Tel.: 0228/38 21-3 31

Fax : 0228/3821-3 32

E-Mail: pm-ngfn@...

oder im Internet:

o http://www.ngfn.de

Homepage des Kieler Institutes für klinische Molekularbiologie

o http://www.ikmb.uni-kiel.de

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news102849

© 1995-2005 Informationsdienst Wissenschaft e.V. - Impressum

Good luck and take care,

Yvonne

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