Guest guest Posted September 28, 2005 Report Share Posted September 28, 2005 Dear Friends, I also have two new articles about sarcoidosis. They are not easy to read ( it's very medical... ) but may be you can ask your doctor for more information. First the text in English, and after that an article in German, may be someone can translate it for you when you don't speak German. I live in the Netherlands near the border with Germany so that's why I found this article, I look frequently on PubMed and Medline, in English and German medical articles but these articles are special. Finally they found the beginning of the answer what sarcoidosis is, a mutation of the 6th chromosome. May be they can find a better treatment now they know the gene disorder in the chromosome. Article Nature Genetics 37, 357 - 364 (2005) Published online: 27 February 2005; | doi:10.1038/ng1519 Sarcoidosis is associated with a truncating splice site mutation in BTNL2 Ruta Valentonyte1, 11, Jochen Hampe1, 2, 11, Klaus Huse3, Philip Rosenstiel1, Albrecht4, Annette Stenzel1, 2, n Nagy5, Karoline I Gaede6, 7, Andre e2, Haesler1, s Koch2, Lengauer4, Dirk Seegert8, Norbert Reiling6, Stefan Ehlers6, Eberhard Schwinger9, Matthias Platzer3, Krawczak10, Joachim Müller-Quernheim7, Manfred Schürmann9 & Stefan Schreiber1, 2 1 Institute for Clinical Molecular Biology, Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schittenhelmstr. 12, 24105 Kiel, Germany. 2 Kiel Center of the German National Genotyping Platform, Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, Schittenhelmstr. 12, 24105 Kiel, Germany. 3 Institute for Molecular Biotechnology, Beutenbergstra e 11, 07745 Jena, Germany. 4 Max-Planck-Institute for Informatics, Stuhlsatzenhausweg 85, 66123 Saarbrücken, Germany. 5 Institute of Forensic Medicine, Charite University Hospital, Hannoversche Stra e 6, 10115 Berlin, Germany. 6 Research Center Borstel, Parkallee 1-40, 23845 Borstel, Germany. 7 Department of Pneumology, University of Freiburg, Killian-Str.5, 79106 Freiburg, Germany. 8 Conaris Research Institute AG, Schauenburgerstr. 116, 24118 Kiel, Germany. 9 Institute of Human Genetics, University of Lübeck; Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck, Germany. 10 Institute of Medical Statistics and Informatics, Christian-Albrechts-University Kiel, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel, 24105 Kiel, Germany. 11 These authors contributed equally to this work. Correspondence should be addressed to Jochen Hampe j.hampe@... Sarcoidosis is a polygenic immune disorder with predominant manifestation in the lung. Genome-wide linkage analysis previously indicated that the extended major histocompatibility locus on chromosome 6p was linked to susceptibility to sarcoidosis. Here, we carried out a systematic three-stage SNP scan of 16.4 Mb on chromosome 6p21 in as many as 947 independent cases of familial and sporadic sarcoidosis and found that a 15-kb segment of the gene butyrophilin-like 2 (BTNL2) was associated with the disease. The primary disease-associated variant (rs2076530; P TDT = 3 10-6, P case-control = 1.1 10-8; replication P TDT = 0.0018, P case-control = 1.8 10-6) represents a risk factor that is independent of variation in HLA-DRB1. BTNL2 is a member of the immunoglobulin superfamily and has been implicated as a costimulatory molecule involved in T-cell activation on the basis of its homology to B7-1. The G A transition constituting rs2076530 leads to the use of a cryptic splice site located 4 bp upstream of the affected wild-type donor site. Transcripts of the risk-associated allele have a premature stop in the spliced mRNA. The resulting protein lacks the C-terminal IgC domain and transmembrane helix, thereby disrupting the membrane localization of the protein, as shown in experiments using green fluorescent protein and V5 fusion proteins. The German text : Erstes Krankheitsgen für Sarkoidose entdeckt Veröffentlicht am: 02.03.2005 Veröffentlicht von: Dipl. Met. Birgit Bott Projektträger im DLR Ein Team von Wissenschaftlern des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Nationalen Genomforschungsnetzes (NGFN) hat das erste Krankheitsgen für die Sarkoidose entdeckt. Ein einziger veränderter Gen-Buchstabe im Erbgut erhöht das Risiko für diese entzündliche Krankheit um 60 Prozent. " Nach vier Jahren harter Arbeit ist es uns gelungen, einen der wesentlichen Veranlagungsfaktoren für die Entstehung der Sarkoidose zu finden " , freut sich Professor Stefan Schreiber vom Kieler Campus des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH). Schätzungen zufolge sind in Deutschland mindestens 30.000 Menschen an Sarkoidose erkrankt. Experten rechnen jedoch mit einer hohen Dunkelziffer, da die unspezifischen Beschwerden eine Diagnose erschweren. Die Entzündungs-Krankheit führt zur Ansammlung von Zellen des Immunsystems. Dadurch bilden sich kleine Knötchen, so genannte Granulome. Dort wo sie entstehen, stören sie die Funktion der jeweiligen Organe. Neben allgemeinen Entzündungserscheinungen (Husten, Fieber, Müdigkeit) können deshalb auch Gelenkschmerzen, Atemnot, Herzrhythmusstörungen, Lähmungen, Seh- und Hörstörungen sowie Einschränkungen der Nieren- und Leberfunktion auftreten. Bei der Suche nach den genetischen Ursachen der Sarkoidose feierten die Forscher bereits 2001 ihren ersten großen Erfolg. " Damals lagen uns konkrete Hinweise vor, dass die genetische Veränderung auf einem Abschnitt des Chromosoms 6 liegen muss " , erklärt Dr. Manfred Schürmann von der Universität Lübeck. Sarkoidose entdeckt weiterverfolgt und jetzt das erste Sarkoidose-Krankheitsgen entdeckt. Es trägt eine veränderte Bauanleitung für das Eiweiß BTNL2, das in Zellen des Immunsystems vorkommt " , ergänzt Dr. Jochen Hampe, ein Wissenschaftler im Team von Prof. Stefan Schreiber. BTNL2 beeinflusst eine Entzündungsreaktion, die bestimmte weiße Blutkörperchen aktiviert. Durch den Austausch eines einzigen Gen- Buchstabens fehlt BTNL2 eine Region, mit der es normalerweise in der Zellhülle verankert ist. Ohne diese Verankerung kann das Eiweiß seine Funktion nicht mehr erfüllen und das Abwehrsystem des Körpers gerät aus dem Gleichgewicht. Ist eine der beiden BTNL2-Kopien verändert, steigt das Krankheitsrisiko um 60 Prozent an. Wenn beide Genkopien betroffen sind, verdreifacht sich die Wahrscheinlichkeit an Sarkoidose zu erkranken sogar. Für seine Arbeiten zur Aufklärung der Sarkoidose- Ursachen erhielt Hampe 2004 den Theodor-Frerichs-Preis der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin. " Bei dem Sarkoidose-Projekt hat die Kieler Genotypisierungsplattform am neu gegründeten Institut für klinische Molekularbiologie mit dem Lübecker Institut für Humangenetik am UKSH, dem Forschungszentrums Borstel, dem Institut für Molekulare Biotechnologie in Jena und der Abteilung Pneumologie der Medizinischen Universitätsklinik Freiburg eng zusammengearbeitet " , erzählt Schreiber. " Dieser vom Nationalen Genomforschungsnetz eingeschlagene Weg, Mediziner und Genomforscher zusammenzuführen, ist hoch effizient. Nur durch die enge Verbindung von modernster Molekularbiologie und Patientenversorgung stehen die Informationen zur Verfügung, die die Medizin braucht, um Krankheiten in Zukunft erfolgreich therapieren zu können. " Als Sprecher des NGFN- Projektkomitees ist er sehr zufrieden, dass hier eine deutsche Gruppierung die internationale Konkurrenz überholt hat. " Die Entdeckung des BTNL2-Gens ist ein Durchbruch für die klinische Forschung zur Sarkoidose " , meint auch Prof. Müller-Quernheim, Lungenspezialist der Universitätsklinik Freiburg " Unser Fernziel, den Verlauf und den Therapieerfolg der Krankheit vorherzusagen, ist dadurch näher gerückt. " Bis zur Entwicklung neuer Behandlungsformen werden aber noch einige Jahre vergehen. Allerdings hoffen die Wissenschaftler, die Sarkoidose mithilfe der neuen Forschungsergebnisse schon bald besser erkennen zu können. Die Forschungsergebnisse zur Entdeckung von BTNL2 als Krankheitsgen für Sarkoidose erscheinen in der Fachzeitschrift " Nature Genetics " (advance online Publikation am 27.02.2005 unter http://www. nature.com/naturegenetics/). Weitere Informationen: Projektmanagement NGFN http://idw-online.de/pages/de/news?print=1&id=102849 (2 von 3)04.03.2005 06:45:24 idw - Erstes Krankheitsgen für Sarkoidose entdeckt Projektträger im DLR Heinrich-Konen-Straße 1 53227 Bonn Tel.: 0228/38 21-3 31 Fax : 0228/3821-3 32 E-Mail: pm-ngfn@... oder im Internet: o http://www.ngfn.de Homepage des Kieler Institutes für klinische Molekularbiologie o http://www.ikmb.uni-kiel.de URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news102849 © 1995-2005 Informationsdienst Wissenschaft e.V. - Impressum Good luck and take care, Yvonne Quote Link to comment Share on other sites More sharing options...
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